MTB Freeride Alpencross – Der Klassiker im neuen Kleid

Mit uns überquert Ihr die Alpen von Nord nach Süd auf den feinsten Singletrails, die zwischen Oberstdorf und dem Gardasee liegen. Ihr lernt die verschiedenen Vegetationen der Alpen kennen und werdet einzigartige Ausblicke auf die alpine Bergwelt bekommen. Klassiker der Bike Szene dürfen nicht fehlen. Fimberpass, das Schmankerl um in die Schweiz zu kommen. Madritschjoch, einer der eindrucksvollsten Singletrails in den Nordalpen und zum Schluss die krönende Abfahrt vom Tremalzo! Jede Abfahrt ein absolutes Highlight für das Freerider-Herz. Zwischen diesen großen Namen laden wunderschöne Plätze wie das S-Charl Tal zum träumen ein. Am Rabbijoch genießen wir den perfekten Ausblick auf den imposanten Brentastock bei genialer Pasta oder Minestrone! Von super flowigen Trails bis zu technisch sehr anspruchsvollen Trails auf über 3000 Metern ist alles dabei!. Mit uns erlebt ihr die Faszination Alpencross definitiv neu!

16500 Tiefenmeter bei nur 4800 Höhenmetern sprechen für sich!

Wir biken in Kleinstgruppen (max. 7 Teilnehmer), um Euch optimale Biketage zu schaffen. Uns begleitet ein permanentes Shuttle, das uns immer wieder aufsammelt, um die lästigen Flachetappen zu überbrücken und Euer Gepäck zu transportieren.

  • 7 Reisetage
  • 6 Tage Guiding durch lizenzierte Guides
  • 2x Übernachtungen mit Halbpension in DAV Hütten ( 4 Bettzimmer )
  • 4x Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstück in *** Hotel (Doppelzimmer)
  • Kleinstgruppen (max. 7 Personen)
  • Alle Liftkosten (4-5 Liftfahrten gesamt) / alle Fremdshuttle
  • permanentes eigenes Spezial-Shuttle
  • täglicher Gepäckservice
  • Rücktransfer Gardasee nach Riezlern
  • 1x kostenloser Wäscheservice Tag 3
  • kostenloser Werkzeugservice
  • Edler gravierter USB Stick mit den Bildern der Tour
  • Triple 2 STOD Shirt im Freeride Style optional gegen Aufpreis
  • Einzelzimmer optional gegen Aufpreis

Technik

Kondition

Wir haben Tageetappen von bis zu 1200 Höhenmetern und bis zu 3000 Tiefenmetern pro Tag. Es gibt Teilstücke von bis zu 300hm, wo Ihr Euer Bike schieben oder tragen müsst.

Es besteht absolute Helmpflicht auf der gesamten Tour. Protektoren sind dringend von uns empfohlen. Ihr solltet auf jeden Fall ein Fully mit 150mm Federweg und Scheibenbremsen mitbringen.

Eine genaue Packliste bekommt Ihr von uns mit der Buchungsbestätigung zugesendet.

Tag 1: Oberstdorf (D)– Konstanzer Hütte (A ) (Hütte mit HP; incl. Gepäckservice)

Nach individueller Anreise treffen wir uns um 08:15 Uhr im „kleinen Berghotel“ Westeggweg 6; A-6991 Riezlern. Dort findet der obligatorische Bike- und Gepäckcheck statt. Anschließend starten wir direkt zur Walmadingerhorn Bahn. Nach einer Liftfahrt biken wir tolle Höhentrails, die einmal durch ein Schiebe- / Tragestück unterbrochen werden. Vom Starzeljoch geht es im oberen Teil technisch anspruchsvoll nach Vorarlberg. Unser Shuttle bringt uns nach Lech, wo wir gemütlich einkehren. Nach dem Mittagessen geht es per Bike durch das landschaftlich sehr schöne Zugertal. Über flotte Trails die mit einigen technischen Stellen gespickt sind, rollen wir über 800Hm in die Tiefe. Ein kurzer Short im Wald kurz vor St. Anton rundet den ersten Freeride – Tag perfekt ab.

 

Tm 2700 / ca. Hm 750

 

Tag 2: Konstanzer Hütte (A) – Heidelberger Hütte (CH) (Hütte mit HP; ohne Gepäckservice)

Heute kommt der konditionell anspruchsvollste Tag! Direkt am Morgen haben wir ca. 650 Hm zu bewältigen. Ca. 400 Hm können gut gebiked werden, der Rest ist zu schieben oder zu tragen. Der erste Downhill hinunter von den Scheidseen nach Galtür beginnt mit Highspeed auf einem Schotterweg, der immer wieder kleine Überraschungen aufweist. Bald verlassen wir diesen Weg, um in alte, sehr ruppige, Karren- und Fußwege einzubiegen. Nochmals ein kleiner Gegenanstieg und wir rollen sanft nach Ischgl. Nach einer Stärkung nutzen wir die Liftanlage, um in eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft einzutauchen. Wir befinden uns den ganzen Nachmittag jenseits der 2500 Höhenmeter über Null auf dem Grenzkamm zwischen Österreich und der Schweiz mit genialster Aussicht ins Hochgebirge. Wunderbare Trails, immer wieder gespickt mit Gegenanstiegen führen uns letztendlich über einen schmalen Steig und riesige Geröllfelder immer weiter Richtung Fuorcla Val Gronda. Das gut 250 Höhenmeter Schiebe&Tragestück zum Fuorcla Val Gronda zehrt richtig an den Kräften. Warum tut man sich das an? Ganz einfach, an der Fuorcla (Schweizer Grenze) beginnt einer der besten, toll fahrbaren Trails der Alpen, mit atemberaubenden Blicken zum Fluchthorn, stetig bergab zur Heidelberger Hütte.

ca. Tm 2300 / ca. Hm 1150

Tag 3: Heidelberger Hütte (CH) – Glurns (I) (Hotel)

Nach dem Morgenspaziergang von 370 hm kommt er, der Fimberpass. Die Abfahrt hinunter ins Engadin ist sicher das erste richtige Highlight der Woche. 600 Tiefenmeter toujours hinunter in anspruchsvollen Trails. Das lässt jedes Bikerherz höher schlagen. Weiter geht es über flowige Schotterwege und weitere Trails hinab bis nach Ramosch. Unten angekommen wartet der Shuttle und bringt uns ins romantisch gelegene Bergdörfchen S-Charl. Bei unserer Mittagspause können wir die Romantik und Stille genießen. Der folgende Anstieg über die Alp Astras und das anschließende Tragestück kosten uns nochmals Körner, aber es lohnt sich. Die Abfahrtsvarianten hinunter ins Val Müstair sind so vielseitig wie kaum anderswo. Das ist ein Freeride-Tag wie im Bilderbuch!

 

  1. Tm 2600 / ca. Hm 1000Tag 4: Glurns (I) – St. Wallenburg (I) (Hotel)Ab Innersulden nehmen wir die Seilbahn zur Schaubachhütte. Die 550 Höhenmeter zum Madritschjoch sind oft auch im Sommer nicht schneefrei, für den teilweise steilen Anstieg ist Kondition gefragt – hier wird viel geschoben. Diese Etappe setzt gutes Wetter voraus! Wir befinden uns im Hochgebirge, wo mit einem Wetterumschwung nicht zu spaßen ist. Das Madritschjoch mit seinen stolzen 3.128 Metern Höhe ist eine Herausforderung für jeden Biker. Dennoch – dieser im wahrsten Sinne des Wortes ‚Höhepunkt‘ muss einfach sein. Steht man am Joch lässt man den Ortler und die Königspitze hinter sich und fährt in das schöne Martelltal ab bis zur Zufallhütte. Der technisch sehr anspruchsvolle und teilweise verblockte Trail erfordert höchste Konzentration. Auf den restlichen 1500 Höhenmetern hinunter bis ins Vinschgau haben wir dann endlich wieder festen Boden unter unseren Pneus. Auf dem technisch anspruchsvollen „Marteller Talweg“ geht’s meist im Wald talabwärts. Was hier dann hinter einem liegt, vergisst man nicht mehr so schnell! Falls es sich noch ausgeht können wir noch einen Run rund um Latsch dran hängen.
    Per Shuttle geht’s zum Tagesziel. Das super gemütliche Garni Pöder. Bei Pasta und Vino lassen wir die Erlebnisse des Tages Revue passieren.ca. Tm 2700 / ca. Hm 700

 

Tag 5: St. Wallenburg (I) – Dimaro (I) (Hotel)

Heute erleben wir ein weiteres Highlight des Freeride-Transalp, das Rabbijoch. Allein der Anblick der Piste mit zwei sehr steilen Rampen bereitet vielen Bikern Kopfzerbrechen. Starke Mountainbiker können es schaffen. Es folgt eine dreiviertelstündige Schiebepassage zum Passkamm des Rabbijochs. In der gemütlichen Haselgruber Hütte haben wir eine Stärkung verdient. Gewaltig bauen sich am Horizont die wilden Berge der Brenta auf, die letzte Barriere zwischen uns und dem Gardasee. Die Abfahrt ins Tal ist mit die schönste der Alpen. Ein technisch anspruchsvoller Traumtrail, führt hinab ins Rabbital und weiter nach Male. Cafe Zeit! Neu erkundet gibt es ein Highspeed Schmankerl über den Dächern von Male! Mit dem Shuttle geht´s in den Bikepark von Val di Sole. Ein technischer Singletrail, der mit ruppigen Wurzelpassagen und einigen Sprüngen gespickt ist, verlangt noch einmal alles von uns. Bei einem leckeren Eis und Aperol lassen wir es uns gutgehen.

 

Tm 2900 / ca. Hm 650

 

Tag 6: Dimaro (I) – Torbole (I) (Hotel)

Finale – heißt es heute und zwar Grande Finale! Per Shuttle und Lift nehmen wir den letzten Tag in Angriff. Der Brenta-Gebirgsstock zählt zu den eindrucksvollsten in Italien. Imposante Kulisse, gepaart mit sensationellen Trails sind ein Paradies für Freerider. Die Abwechslung von flowigen einfacheren Trailpassagen und sehr anspruchsvollen Stücken macht eine Menge Spaß. Im mittleren Teil sind einige abschüssige Passagen zu meistern, die mentale Stärke erfordern. Mit dem Shuttle geht es Richtung Tremalzo! Was für ein Ausblick! Immer wieder bekommen wir eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Auf einem technisch absoluten Trail – Highlight geht es nach Pregasina. Über einen alten Militärweg, der teilweise in die Felsen gesprengt worden ist, rollen wir bis Riva. So, jetzt noch heil durch den Straßenverkehr bis Torbole an die Strandbar kommen. Geschafft!! Was für eine Woche liegt hinter uns!!

Aprè Bike, baden oder beides, du kannst dich entscheiden…

ca. Tm 3000 / ca. Hm 550

Tag 7: 09.00h Rücktransfer nach Oberstdorf

Gesamtleistung: ca. Tm 16.500 / ca. Hm 4.800

 

Änderungen im Programm sind vorbehalten. Durch permanentes Erkunden ergeben sich immer neue Möglichkeiten die Tage auf die Gruppe optimal zuzuschneiden.
Noch eines:
Diese Route stellt ganz besondere Ansprüche an die Fahrtechnik der Teilnehmer! Du musst nicht nur Erfahrung auf extrem anspruchsvollen Trails, sondern auch auf verschiedensten Untergründen mitbringen; das setzen wir voraus! Wenige Stellen der Tour sind ausgesetzt und werden natürlich vom Guide frühzeitig angekündigt. Von einer sicheren Bikebeherrschung und Topmaterial gehen wir aus.

Freeride Alpencross

Start
23. July 2017
08:30
Ende
29. July 2017
15:30
1,230 €